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Embryozellen erstmals bei Affen geklont

BEAVERTON (ple). US-Forschern ist erstmals bei Primaten gelungen, was bei Mäusen schon Routine ist: embryonale Stammzellen durch Klonen zu erzeugen. Damit sind die Forscher dem Klonen humaner Zellen für therapeutische Zwecke einen großen Schritt nähergekommen.

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Den Erfolg können die Forscher um Dr. Shoukhrat M. Mitalipov aus Beaverton in Oregon durch eine verbesserte Klontechnik für sich verbuchen. Wie sie gestern in "Nature" vorab online berichteten, verwendeten sie für das Klonen ausdifferenzierte Haut-Fibroblasten von Rhesusaffen.

Die Wissenschaftler entnahmen den Fibroblasten den Zellkern und übertrugen jeweils einen in das Zytoplasma einer zuvor entkernten Eizelle eines Rhesusaffen und stießen die Embryonalentwicklung an. Aus wenige Tage alten Blastozysten isolierten die Forscher schließlich embryonale Stammzellen. Von mehr als 300 Blastozysten konnten die Wissenschaftler schließlich zwei Stammzell-Linien gewinnen. Der Klonerfolg gelang, weil eine neue Klontechnik angewandt wurde.

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