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Abluft aus Ställen gefährdet nicht die Gesundheit

HANNOVER (cben). Entwarnung für Kinder, die in der Nähe von Legebatterien und Massentierställen leben. Eine niedersächsische Studie belegt jetzt: Die Abluft aus Intensivtierhaltungsställen ist unschädlicher als befürchtet.

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"Es gibt keinen wissenschaftlich belastbaren Zusammenhang zwischen der Stallabluft und der Gesundheit von durchschnittlich empfindlichen Kindern", sagt die Gesundheitsministerin Niedersachsens Ursula von der Leyen (CDU).

Mit 6000 Fragebögen zu Symptomen von Einschulungskindern, und durch zusätzliche Hautbefunde und Blutuntersuchungen ermittelte das Landesgesundheitsamt, daß normal empfindliche Kinder nicht häufiger an Asthma erkranken als Kinder in der Nähe von Großställen. Kontakt zu Nutztieren verringere bei Kindern sogar das Risiko von Allergien, so die Studie.

Die Ergebnisse sind Teil einer größer angelegten Untersuchung, die bis zum Jahresende auch die Bioaerosolbelastung und die Atemfunktion von Erwachsenen an Orten mit hohem Viehbestand testen soll.

Im Regierungsbezirk Weser-Ems, dem Nordwesten Niedersachsens, werden außergewöhnlich viele Nutztiere gezüchtet, vor allem Hühner. Neben der Sorge, die Abluft könne ungesund sein, fürchtet man etwa im ostfriesischen Aurich auch negative Auswirkungen auf den Tourismus.

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