Ärzte Zeitung, 23.06.2005

Überschrittene Grenzwerte bei Acrylamid

SAARBRÜCKEN (kud) Bei durchschnittlich jeder zwölften Lebensmittelprobe, die in den vergangenen drei Jahren im Saarland auf Acrylamid getestet wurde, war der Grenzwert überschritten. Dabei wiesen die industriell hergestellten Produkte deutlich niedrigere Acrylamidgehalte auf als die handwerklich hergestellten.

Wie Saarlands Gesundheitsminister Josef Hecken mitteilt, wiesen vor allem Pommes Frites und Kartoffelpuffer, die in Restaurants angeboten wurden, höhere Werte auf. Außerdem sei der Signalwert bei Proben von Lebkuchen, Spekulatius und Knäckebrot deutlich überschritten worden.

Hecken empfiehlt Verbrauchern, beim Frittieren unter 175 Grad zu bleiben und Margarine statt Öl zu verwenden, da hohe Temperaturen und geringer Wassergehalt die Entstehung der als krebserregend geltenden Substanz begünstigten.

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