Ärzte Zeitung, 03.11.2006

Arzneireste gehen ins Abwasser

FRANKFURT AM MAIN (dpa). Jeder fünfte Deutsche kippt flüssige Arzneimittelreste regelmäßig in Spüle oder Toilette. Weitere 23 Prozent tun dies gelegentlich, wie eine Umfrage des Frankfurter Institutes für sozial-ökologische Forschung ergeben hat.

Grund ist nach Angaben der Forscher die starke Bereitschaft zum Glas-Recycling. Wegen der getrennten Entsorgung würden die Fläschchen vorher gespült. Nur 29 Prozent gaben an, Medikamentenreste regelmäßig in einer Apotheke abzugeben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »