Ärzte Zeitung online, 06.04.2017

Grund zum Lachen

Immer weniger Senioren zahnlos

BERLIN. Immer mehr jüngere Senioren (65 bis 74 Jahre) behalten die eigenen Zähne: In 20 Jahren hat sich die Zahl der komplett zahnlosen Jungsenioren halbiert. Durchschnittlich mindestens fünf eigene Zähne mehr besitzen sie im Vergleich zu 1997 – Zahnersatz kann somit leichter verankert werden. Das ist das Ergebnis der Deutschen Mundgesundheitsstudie des Instituts der Deutschen Zahnärzte. Auftrageber sind Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Professor Dietmar Oesterreich (BZÄK) sieht diese Entwicklung positiv: "Der Anteil prothetisch ersetzter Zähne ist in allen sozialen Schichten ähnlich. Anders als in anderen Ländern lässt sich in Deutschland der Sozialstatus nicht an der Zahl der Zahnlücken erkennen. (ajo)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »