Ärzte Zeitung, 30.05.2010

Zu wenig Sport, das ist es, was Kinder dick macht

LONDON (mut). Dass Kinder immer dicker werden, liegt wohl nicht daran, dass sie mehr essen, sondern sich weniger bewegen. Das deuten zwei große britische Querschnittsstudien aus den Jahren 1983 und 1997 bei 10- bis 15-Jährigen an. Das Durchschnittsgewicht war 1997 je nach Altersstufe um zwei bis dreieinhalb Kilo höher als 1983, gleichzeitig war die Energieaufnahme um sieben Prozent gesunken, der Konsum von Zucker blieb weitgehend konstant. Die Erklärung der Forscher: 1997 bewegten sich die Kinder deutlich weniger (J Hum Nut Diet online).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »