Ärzte Zeitung online, 22.08.2017

Teilnehmer gesucht

Studie zu endoskopischen Adipositas-Therapien

LEIPZIG. Für die Studie WET (Weight-loss Endoscopy Trial) sucht das Uniklinikum Leipzig Teilnehmer. In der seit Jahresbeginn laufenden Studie wird die Wirksamkeit von endoskopischen Adipositas-Therapien geprüft, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums. Die Teilnehmer sollten einen BMI von mehr als 35 oder von mehr als 30 haben, wenn gleichzeitig Begleiterkrankungen vorliegen, und älter als 18 Jahre sein, heißt es weiter. Zudem muss bereits ein konservativer Therapieversuch erfolgt sein und die Teilnehmer dürfen keine Voroperation am Magen gehabt haben.

Die Teilnehmer werden auf drei Behandlungsgruppen aufgeteilt. Alle erhalten eine Magenspiegelung. Eine Gruppe erhält im Zuge der Spiegelung einen Magenballon. Bei der zweiten Gruppe wird ein 60 Zentimeter langer Kunststoffschlauch in den Dünndarm eingesetzt. Eine dritte Gruppe erhält – wie die beiden anderen Gruppen – eine Magenspiegelung, allerdings folgt danach lediglich die Standardtherapie bei starkem Übergewicht: Ernährungsberatung und Bewegungsempfehlungen. Die Teilnahme ist kostenlos. (eb)

Anmeldung per E-Mail: Marcus.Hollenbach@medizin.uni-leipzig.de oder Albrecht.Hoffmeister@uniklinik-leipzig.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schwere Grippewelle hat Deutschland im Griff

Die aktuelle Grippewelle tobt und beschert Praxen und Kliniken einen regen Zulauf. Das RKI hat Tipps, worauf Ärzte jetzt achten sollten. mehr »

Bodyguard lässt sich von Steuer absetzen

211.000 Euro hatte eine Frau für einen Bodyguard steuerlich abgesetzt - zu Recht, entschied jetzt ein Gericht. Eine Rentnerin aus NRW schützt sich so steuersparend vor einer falschen Ärztin. mehr »

Die Ängste der Akademiker

Albtraum Studium? Jeder sechste Studierende leidet nach Angaben der Barmer unter einer psychischen Störung. Tendenz steigend. mehr »