Ärzte Zeitung, 25.04.2005

Eine kühle Nase verrät die Wirksamkeit der Therapie

Thermographie dokumentiert Antihistaminika-Effekt

NEU-ISENBURG (eb). Mit einem neuen Verfahren hat das Fraunhofer-Institut in Hannover den Effekt von Antihistaminika dokumentiert. Benutzt wurde dazu die Thermographie des Gesichts mit einer Infrarot-Kamera.

Thermographie des Gesichts. Je geringer die Temperatur der Nase steigt, desto besser wirkt die Therapie.

Nach Angaben von Professor Norbert Krug, Leiter des Bereichs "Immunologie, Allergologie und Klinische Inhalation" steigt bei Heuschnupfen die Temperatur in der Nase meßbar an. Wirksame Präparate verhindern allergische Symptome bei Heuschnupfen und damit den Temperaturanstieg.

Getestet wurde unter anderem das Antihistaminikum Levocetirizin. Es wurden Thermographie-Bilder vor und nach Histamin-Provokation sowie unter der Therapie mit Verum oder Placebo gemacht.

Topics
Schlagworte
Allergien (1183)
Krankheiten
Allergien (3244)
Wirkstoffe
Histamin (83)
Levocetirizin (15)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Viele melden sich via Chat bei DocDirekt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »