Ärzte Zeitung, 27.06.2011

Kongressvorschau

Fallstricke der Polypharmakotherapie

Eine zunehmende Polypharmakotherapie, bedingt durch die demografische Entwicklung der Bevölkerung mit einem wachsenden Anteil multimorbider Patienten und der Umsetzung leitliniengerechter Therapie, führt zu einer Zunahme von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) und -Interaktionen.

Jede 15. Krankenhauseinweisung ist durch Arzneimittelnebenwirkungen verursacht, wobei ungefähr 15 Prozent dieser stationären Aufnahmen durch Arzneimittelinteraktionen bedingt sind.

Das Seminar "Arzneimittelinteraktionen - Grundlagen und praktisch-klinische Bedeutung" im Rahmen des 38. MEDcongresses 2011, der vom 3. bis 9. Juli in Baden-Baden stattfindet, fokussiert auf problematische pharmakokinetische Arzneimittelinteraktionen, wie sie im klinischen Alltag auftreten können.

Die Besprechung der zugrunde liegenden Mechanismen auf der Ebene des Arzneimittelmetabolismus anhand von klinischen Beispielen soll zum Verständnis und zur Risikoabschätzung beitragen.

Im Seminar wird versucht zu antworten, ob Arzneimittelinteraktionen vorhersehbar und damit vermeidbar sind. Zudem werden Kasuistiken aus der Allgemeinarztpraxis vorgestellt.

Privatdozent Heinrich Bechtold aus Schrozberg leitet das Seminar "Arzneimittelinteraktionen - Grundlagen und praktisch-klinische Bedeutung" am Freitag, dem 8. Juli 2011, 14:00 - 17:00 Uhr, Raum S 2

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Wie Fitness das Alter beeinflusst

„Man ist so alt, wie man sich fühlt“, sagt der Volksmund. US-Forscher bestätigen dies in einer Studie: Sie haben mit einem Belastungstest das physiologische Alter von Patienten ermittelt. mehr »

Wenn Gesunde freiwillig Patienten werden

Bei der Lebendorganspende werden Interessen schwer kranker Patienten mit denen eines gesunden Spenders abgewogen. Ist das Gesetz hier zu restriktiv? mehr »