Ärzte Zeitung online, 07.04.2017

Grippe

Zahl der Atemwegsinfekte seit drei Wochen nicht erhöht

BERLIN. Influenzaviren zirkulieren zwar noch, es ist aber in diesem Frühjahr in Deutschland wohl nicht mehr mit einer starken Zunahme akuter Atemwegserkrankungen (ARE) zu rechnen. So ist die ARE-Aktivität in der Woche bis zum 31. März (13. KW) erneut gesunken und liegt jetzt schon die dritte Woche in Folge im Normalbereich. Auch die Grippe-Aktivität ist gering: Der Anteil von Influenza bei ARE-Patienten liegt nur noch bei sieben Prozent. In der 13. KW wurden bislang 612 laborbestätigte Influenza-Infektionen gemeldet (Vorwoche: 1084). Seit dem vergangenen Oktober wurden 662 Todesfälle mit Influenzainfektion an das RKI übermittelt, davon waren 94 Prozent aus der Altersgruppe der über 59-Jährigen. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[07.04.2017, 12:52:40]
Horst Grünwoldt 
Virus-Zirkulationen?
Geschätztes Robert-Koch-Institut,
wieso können unbelebte, unbewegliche Virus-Partikel überhaupt "zirkulieren" (herumkreisen)?
Wie Sie wissen sollten, sind auch die alarmistischen Begriffe vom (aktiven) "Ausbrechen" und "Verbreiten" von irgendwelchen krankheits-assoziierten "Erregern" in Verlautbarungen des RKI und FLI geeignet, psychosomatisch Menschen anfällig für körperlich-geistige Schwächen zu machen!
Schließlich wird durch Ihre Epidemiologen lediglich statistisch erhoben, dass diese oder jene Infektionskrankheit irgendwo auf Grund von klinischen Befunden oder pathologischen Bildern "festgestellt" worden ist. Oder sind diese nüchternen öffentlichen Mitteilungen nicht dramatisierend genug?
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »

Deutsches Gesundheitssystem mit Luft nach oben

Deutschland hat sein Gesundheitssystem seit der Jahrtausendwende verbessert, so eine Studie. Im Vergleich mit anderen Ländern hinkt es aber hinterher – insbesondere bei einer Krankheit. mehr »