Ärzte Zeitung, 07.04.2011

Stammzellen entwickeln sich zu künstlicher Retina

KOBE (ple). Japanischen Forschern ist es gelungen, in der Petrischale - ausgehend von embryonalen Stammzellen von Mäusen -Netzhaut-ähnliches Gewebe herzustellen.

Wie die Forscher um Dr. Yoshiki Sasai aus Kobe berichten, unterstützte ein Gel aus extrazellulären Proteinen die spontane Entstehung des Augenbechers (Nature 2011; 472: 51-56). Ausgangspunkt waren pluripotente Stammzellen, die das Potential haben, sich in alle Zellarten zu verwandeln.

Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Entdeckung die Arzneimitteltestung unterstützen und Ausgangspunkt für die Herstellung von Ersatzgewebe sein kann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »