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Wann soll die Demenztherapie starten?

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Das Konzept der leichten kognitiven Störung (mild cognitive impairment, MCI) entstand zur Bezeichnung eines Prodromal- oder Risikosyndroms einer Demenz. Denn bereits viele Jahre vor dem Auftreten klinischer Symptome einer neurodegenerativen Demenzerkrankung sind charakteristische pathologische Gehirnveränderungen nachweisbar.

Mit MCI wird demnach eine subjektive kognitive Störung bei erhaltener Alltagskompetenz bezeichnet, wenn zugleich kognitive Defizite objektivierbar sind. Ob die Weiterentwicklung der MCI in Richtung Demenz zu erwarten ist, ist eine der häufigsten Fragen in der Praxis.

Die Problematik der Diagnostik, die Abklärung symptomatischer Ursachen und die Evidenz für prophylaktische und therapeutische Maßnahmen sind Themen der Veranstaltung. (eb)

Professor Hansjörg Bäzner aus Stuttgart hält seinen Kurs "MCI - Therapie-Indikation oder nicht?" am 8. Juli 2011 von 12.30 bis 13.30 Uhr.

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