Ärzte Zeitung, 03.04.2012

Hirnstimulation fördert Sprache und Rechnen

CHICAGO (eb). Die Hirnstimulation stellt sich als Therapie für immer mehr neurologische Krankheiten heraus: Sie fördert Sprache, Gedächtnis und numerische Fähigkeiten, wie Forscher bei einem Kongress in Chicago berichteten.

So beschleunigen die kleinen Stromstöße nach Schlaganfall die sprachliche Rehabilitation. Ein Arzt aus São Paulo reizte in fünf Sitzungen Hirnzentren bei Alzheimerpatienten, worauf deren visuelle Leistung um 18 Prozent stieg.

In einer Untersuchung zu Parkinson besserte sich das Gedächtnis um 20 Prozent. In einer britischen Studie erwies sich die Methode auch bei Dyskalkulie als wirksam.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »