Diabetes

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Modul: Der Diabetespatient in der Notfallversorgung – Synopsis für den ambulanten Sektor, den Rettungsdienst und die Notaufnahme

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Ärzte Zeitung, 10.05.2007

Maden fressen resistente Keime in Fußulzera auf

MANCHESTER (eis). Diabetiker mit chronischen Fußwunden, die mit Methicillin-resistenten Staph. aureus (MRSA) infiziert sind, sind schwer zu behandeln. Eine wirksame Therapie ist mit Fliegenmaden möglich, wie jetzt eine Studie mit 13 Patienten ergeben hat.

Den Patienten wurden über je vier Tage insgesamt zwei- bis achtmal etwa zehn Goldfliegenmaden (Lucilia sericata) pro cm2 Wundfläche aufgesetzt. Die Wunden wurden mit einem lockeren Verband versehen. Endpunkt der Studie war die MRSA-Eradikation, wie Professor Andrew J.M. Boulton von der Universität in Manchester und seine Kollegen berichten (Diab Care 30, 2007, 370).

Ergebnis: Bei zwölf der Patienten gelang die Eradikation, im Mittel in 19 Tagen. Nach Abschluss der Therapie habe es zudem weniger nekrotisches Gewebe und mehr Granulationsgewebe in den Wunden gegeben, berichtet Boulton. Die hohe Erfolgsrate der Therapie sei viel versprechend. Zum Vergleich: Eine konventionelle MRSA-Eradikation mit Antibiotika bei diabetischen Fußwunden dauere im Mittel 28 Wochen.

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