Ärzte Zeitung, 03.05.2011

Kurz notiert

Meist schränkt Diabetes Berufsleben nicht ein

BERLIN (eb). Schulabgänger mit Typ-1-Diabetes sind oft unsicher, ob sie trotz der Stoffwechselerkrankung ihren Wunschberuf ergreifen dürfen. Wird bei Berufstätigen Typ-2-Diabetes diagnostiziert, halten sie die Krankheit nicht selten vor Kollegen und Arbeitgebern geheim, weil sie Nachteile am Arbeitsplatz befürchten.

Dabei ist bei Diabetes Typ 1 oder 2 nur selten eine Versetzung oder eine Umschulung erforderlich. Darauf hat die Organisation diabetesDE zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April aufmerksam gemacht. Grundsätzlich seien Diabetiker ebenso leistungsfähig wie ihre Kollegen.

Für eventuelle Notfälle sei es aber vorteilhaft, dass das Arbeitsumfeld über die Erkrankung Bescheid wisse, so die Diabetes-Organisation.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »