Ärzte Zeitung, 10.11.2011

Diabetes: Tränen statt Blut zum Zucker messen

ANN ARBOR (eis). In Tränenflüssigkeit lässt sich offenbar der Blutzucker eines Diabetikers bestimmen, berichten US-Forscher von der University of Michigan (Analytical Chemistry 2011; 83: 8341).

Sie haben einen elektrochemischen Sensor entwickelt, mit dem sich der Zuckergehalt in Tränen messen lässt.

Auch konnten die Wissenschaftler zeigen, dass der Zuckergehalt in den Tränen auch die Schwankungen des Blutzuckers eines Menschen abbildet.

Das Gerät könnte Diabetikern künftig Stiche mit der Lanzette in die Fingerkuppe zur Gewinnung von Blut ersparen. Viele Diabetiker müssen sich zum Beispiel bei intensivierter Insulintherapie mehrmals täglich stechen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »