Ärzte Zeitung, 26.03.2012

Zertifizierte Spezialisten für diabetisches Fußsyndrom

FRANKFURT AM MAIN (ob). Jährlich werden in Deutschland etwa 60.000 Amputationen vorgenommen, rund 70 Prozent davon bei Diabetikern.

Bei etwa 14.000 Betroffenen muss dabei der Fuß oberhalb des Knöchels amputieren werden. Viele Fußamputationen ließen sich durch eine rechtzeitige interdisziplinäre Behandlung vermeiden.

Die Arbeitsgemeinschaft Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hat hierfür bei ihrer 20. Jahrestagung in Frankfurt am Main 162 Einrichtungen das Zertifikat "Fußbehandlungseinrichtung DDG" verliehen.

Damit sind nun insgesamt 269 Praxen, Ambulanzen und Kliniken bundesweit als spezialisierte Zentren für das Krankheitsbild "diabetisches Fußsyndrom" anerkannt. Der Zertifizierung muss sich jede Einrichtung alle drei Jahre von Neuem stellen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »