Ärzte Zeitung, 21.12.2015

Albuminurie

Forscher finden Risikogene

GREIFSWALD. Zwei neu entdeckte Gene sind bei Diabetikern mit einer erhöhten Rate von Albuminurie assoziiert, berichtet die Universitätsmedizin Greifswald in einer Mitteilung.

Ein internationales Team von mehr als 120 Wissenschaftlern aus dem "Chronic Kidney Disease Genetics"-Konsortium (CKDGen) hatte genetische Informationen von über 50.000 Teilnehmern von 30 Studien ausgewertet (Diabetes 2015; online 2. Dezember).

Ergebnis: Bei Diabetikern mit den beiden Genen war der mittlere Anteil von Albumin im Urin um bis zu 21 Prozent erhöht. Das genetische Risiko fehle völlig bei Nicht-Diabetikern und sei somit ein Beispiel für eine Gen-Umwelt-Interaktion. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »