Diabetes

12 ausgewählte Kurse, 28 Punkte: In der Sommerakademie von Springer Medizin können Sie schnell und effizient CME-Punkte für Ihre hausärztliche Fortbildung sammeln. Zur Teilnahme benötigen Sie das Fortbildungspaket. Sie erhalten damit 60 Tage Zugriff auf die Sommerakademie zum Preis von nur 29 €: www.springermedizin.de/cme-sommerakademie-teilnehmen
Modul: Ernährung bei Diabetes mellitus Typ 2

Ärzte Zeitung, 25.06.2019

Diabetes mellitus

Translationale Forschung auf Weltniveau

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung hilft, den Weg von neuen Erkenntnissen bis zum Nutzen am Krankenbett deutlich zu verkürzen.

BERLIN. Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) hat sich inzwischen zu einem wissenschaftlichen Netzwerk auf höchstem Niveau entwickelt, um das wir weltweit beneidet werden, betonte Professor Matthias Tschöp, CEO des Helmholtz-Zentrums München, bei der Jubiläumsfeier des DZD in Berlin.

Der Verbund aus universitärer und außeruniversitärer Forschung war vor zehn Jahren auf Initiative der damaligen Bundesforschungsministerin Annette Schavan gegründet worden.

Ziel ist es, durch translationale Forschung für Diabetes-Patienten und Gefährdete gezielte und präzise Maßnahmen zur Prävention und Therapie zu entwickeln. Es galt dabei, exzellente Forschung einzelner Institute (Helmholtz- und Leibniz-Gesellschaft) sowie Universitätskliniken bundesweit zu bündeln und auf bestehenden Strukturen aufzubauen. Gemeinsam können so Projekte angegangen werden, die eine einzelne Forschungsstätte nicht stemmen könnte.

Nur ein Beispiel: In der Deutschen Diabetes Studie wurde inzwischen eine Kohorte von mittlerweile etwa 1500 Diabetikern (Typ1+2) zusammengestellt. Diese werden seit Manifestation ihrer Krankheit zum Teil schon viele Jahre regelmäßig auf umfangreiche Aspekte im Krankheitsverlauf untersucht. Das Ergebnis ist eine weltweit einzigartige Datenbank, aus der immer wieder Ergebnisse für die Behandlung und Vorbeugung abgeleitet werden können.

So wurden Daten einer skandinavischen Studie bestätigt, dass sich Typ-2-Diabetes in fünf Subgruppen der Krankheit unterteilen lässt. Jetzt will man stratifizierte Therapien entwickeln, mit denen sich künftig Betroffene zielgerichteter behandeln und auf diese Weise Folgeschäden vermeiden lassen.

Durch den einmaligen Forschungsverbund lässt sich der Weg von den Grundlagen dieser Erkenntnisse bis zum Nutzen am Krankenbett deutlich verkürzen. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

WHO erklärt Ebola-Epidemie als internationale Notlage

Die Ebola-Epidemie ist eine internationale Notlage, hat die WHO am Mittwochabend entschieden. Direkte Folgen hat der Schritt noch nicht. mehr »

Ja zu Masern-Impfpflicht, Apotheken-Gesetz und MDK-Reform

16:50 Uhr Drei auf einen Schlag: Das Bundeskabinett gibt grünes Licht für die Impfpflicht gegen Masern, das Vor-Ort-Apotheken-Gesetz und die MDK-Reform. Prompt folgt Kritik. mehr »

Warum Alzheimer mehr Frauen betrifft

Frauen erkranken häufiger an Alzheimer als Männer. Eine beim Alzheimer-Kongress in Los Angeles vorgestellte Studie liefert Hinweise, woran das liegen könnte. mehr »