Ärzte Zeitung, 19.11.2010
 

Wundauflagen mit Sensoren und Arzneispeichern

DÜSSELDORF (eb). Auch Implantate und Wundauflagen werden immer mehr zu Hightech. Ziel der Forschung sind intelligente, biokompatible Materialien. Sie sollen nicht nur antimikrobiell und antiadhäsiv wirken, sondern auch Zusatzfunktionen erfüllen.

Auf der Medica wurden dreidimensionale Implantate aus biologisch abbaubaren Polymeren für die regenerative Medizin oder Wundauflagen mit integrierten Sensoren vorgestellt, die sich zum Monitoring eignen. Oder sie enthalten eine Drug-Delivery-Funktion, die eine kontrollierte Freisetzung von Medikamenten erlaubt.

Darüber hinaus präsentierten Experten biofunktionale Nanofasern für die Wundversorgung und für die Nervenregeneration. Und zum Verschluss chronisch nicht heilender Wunden gibt es jetzt ganz neue Biomaterialien.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »

Inhalatives Steroid bei Kindern – Keine falsche Zurückhaltung!

Die Angst vor Frakturen sollte bei asthmakranken Kindern kein Grund gegen die Kortisoninhalation sein. Zurückhaltung könnte sogar den gegenteiligen Effekt haben. mehr »

Ibuprofen plus Paracetamol so effektiv wie Opioide

Es müssen keine Opioide sein: OTC-Analgetika wirken bei Schmerzen in den Gliedmaßen ähnlich gut wie Opioide, so eine US-Studie. mehr »