Ärzte Zeitung, 10.11.2004

Studie liefert gutes Argument, das Gewicht zu halten

NEW ORLEANS (Rö). Junge Erwachsene, die ihr Gewicht halten, bekommen viel seltener ein metabolisches Syndrom mit hohem kardiovaskulärem Risiko als Menschen, die mit den Jahren an Gewicht zulegen. Diesen Vorteil haben auch junge Menschen mit Übergewicht, die nicht weiter zunehmen.

Diese Zusammenhänge hat eine große Studie der US-Gesundheitsbehörde ergeben, die jetzt beim Kardiologenkongreß in New Orleans vorgestellt worden ist. An der Studie CARDIA mit einer Laufzeit über 15 Jahre haben 5000 Männer und Frauen teilgenommen. Bei der Aufnahme waren sie 18 bis 30 Jahre alt. 3,6 Prozent von denen, die ihr Gewicht gehalten hatten, entwickelten ein metabolisches Syndrom, aber 18 Prozent derer, die zugenommen hatten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »