Ärzte Zeitung, 12.08.2009

16 Prozent sterben an Trägheit

zur Großdarstellung klicken

Foto: Spauln ©www.fotolia.de

TORONTO (mut). Etwa 16 Prozent der Menschen in westlichen Ländern sterben vorzeitig, weil sie sich zu wenig bewegen. Darauf haben US-Forscher beim Kongress der American Psychological Association in Toronto in Kanada hingewiesen.

Die Wissenschaftler um Dr. Steven Blair von der University of South Carolina hatten Daten von knapp 41 000 Menschen analysiert, die seit 1970 an einer Langzeitstudie teilnahmen oder noch teilnehmen. Sie fanden heraus, dass Männer, die moderat Sport treiben, im Schnitt sechs Jahre länger leben als träge und inaktive Männer. Und körperlich fitte Frauen haben den Daten zufolge ein 55 Prozent geringeres Brustkrebsrisiko als inaktive Frauen.

Insgesamt berechneten die Forscher, dass sich mit 30 Minuten Bewegung am Tag jeder sechste Todesfall zunächst vermeiden ließe - vor allem durch eine Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Große Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können Ärzte wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »

So viel Zucker pro Tag darf's sein

Die Auswertung von Fachstudien ist eindeutig genug, um eine konkrete Obergrenze für den täglichen Zuckerkonsum festzulegen. Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine Menge geeinigt. mehr »