Ärzte Zeitung online, 29.09.2017

Aufklärung

Kampagne zu Herzschwäche gestartet

Eine multimediale Aufklärungskampagne motiviert Patienten mit Herzinsuffizienz, sich früh beraten zu lassen.

NÜRNBERG. Über zwei Millionen Deutsche leiden unter Herzinsuffizienz. Um bei Patienten und deren Angehörigen die Aufmerksamkeit gegenüber dieser schweren Erkrankung zu steigern, startet das Unternehmen Novartis zum Weltherztag am 29. September die multimediale Aufklärungskampagne mit dem Slogan "Helfen Sie Ihrem Herz wieder auf die Beine".

Die Kampagne soll über typische Symptome aufklären und Betroffene motivieren, frühzeitig das Gespräch mit ihrem Arzt zu suchen. Denn trotz der Schwere und Malignität wird die Erkrankung häufig unterschätzt und ihre Anzeichen, wie Kurzatmigkeit, ständige Müdigkeit und Knöchelödemen, werden von Patienten oft für harmlose Altersbeschwerden gehalten. Häufig erfährt der Arzt daher erst von den Symptomen, wenn diese bereits den Alltag des Patienten erheblich beeinträchtigen.

Kernstück der Kampagne ist ein animierter TV-Spot. Darin werden die Symptome der Herzinsuffizienz sowie deren Einschränkungen im Alltag am Beispiel einer Großmutter in Trickfilmform verständlich erzählt. Maßnahmen im Print- und Online-Bereich begleiten den TV-Spot.(eb)

Weitere Infos unter: www.herzschwäche.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

BGH schränkt Privileg der Arztbewertungsportale ein

Darf ein Arztbewertungsportal eine Praxis ungefragt listen? Ja, aber kein Arzt muss sich Werbung konkurrierender Praxen im direkten Bewertungsumfeld gefallen lassen. mehr »

Low-Fat-Diät ist genauso gut wie Low-Carb

Welche Diät bringt am meisten? Eine Studie der Stanford-Universität hat verschiedene Diäten verglichen und sich angeschaut, ob die Gene beim Abnehmen eine Rolle spielen. mehr »

Hippotherapie bei MS wirkt

MS mit Pferdetherapie behandeln: Das scheint zu funktionieren. Mit den Ergebnissen einer Studie wollen die Autoren die Diskussion über die Kostenübernahme der Hippotherapie beleben. mehr »