Ärzte Zeitung online, 10.11.2017

Gutenberg-Gesundheitsstudie

Neue Krankheitsgene entdeckt

MAINZ. Keine andere bevölkerungsbasierte medizinische Studie in Europa ist nach Angaben der Mainzer Unimedizin größer: 15.000 Menschen zwischen 35 und 74 Jahren haben die Forscher für die Gutenberg-Gesundheitsstudie von 2007 bis 2012von oben bis unten durchleuchtet und so neue Gene für Erkrankungen identifiziert.

"Das geht von Herzschwäche bis Arteriosklerose, von Augenerkrankungen bis Bluthochdruck und von Diabetes bis zu Störungen der Nierenfunktion", sagt Philipp Wild, Leiter der Studie. Proben von Blut, Tränenflüssigkeit und Zahntaschenabstrich wurden entnommen sowie Röntgenbilder gemacht.

Am Donnerstag wurden die Ergebnisse erstmals präsentiert – laut Wild "ein ganzer Brockhaus". (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Marathon geht Amateuren richtig ans Herz

Wer sich als Amateur an einen Marathon wagt, ist trotz regelmäßigen Trainings kardial gefährdet. Studienautoren geben einen Tipp, um das Herz nicht so stark zu belasten. mehr »

VR-Therapie dämpft Paranoia

Einfach mal ins Café gehen oder mit dem Bus fahren – für Patienten mit schwerer Paranoia ist das schwer vorstellbar. In einer virtuellen Umgebung können sie jedoch lernen, mit ihren Ängsten umzugehen. mehr »

Wie Physician Assistants im Job ankommen

Bewährt sich ein auf dem Papier geschaffener Gesundheitsberuf in der Praxis? Nach dem Studium schwärmen die „Arztassistenten“ in die Kliniken aus. Absolventin, Ausbilder und Chefarzt ziehen Bilanz. mehr »