Ärzte Zeitung, 06.04.2010

Lebenskrisen begünstigen metabolisches Syndrom

DÜSSELDORF (eis). Strategien, um emotionale Belastungen besser zu verarbeiten, wären eine sinnvolle Ergänzung zur Diabetesprävention, hat Dr. Bernhard Kulzer aus Bad Mergentheim beim Diabetes Update in Düsseldorf betont. In einer finnischen Studie wurden 3407 Probanden körperlich untersucht, sowie zu 15 kritischen Lebensereignissen aus den Bereichen Finanzen, Arbeitsplatz, Wohnen, Gesundheit und soziale Beziehungen befragt. (Diab Care 33, 2010, 378). Ergebnis: 21 Prozent hatten ein metabolisches Syndrom. Die Rate der Erkrankungen war deutlich erhöht bei mindestens einem kritischen Ereignis aus dem Bereich Finanzen oder mindestens drei Ereignissen aus den anderen Bereichen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »