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Umfassender Impfstoff gegen HIV im Test

MÜNCHEN (ple). In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern um den Infektiologen Dr. Michael Hoelscher von der Universität München wird derzeit in Mbeya in Tanzania ein Impfstoff gegen den Aids-Erreger HIV geprüft.

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Er befindet sich in Phase I/II der klinischen Prüfung mit 324 nicht-infizierten Männern und Frauen zwischen 18 und 50 Jahren. Das Besondere an dem Impfstoff : Er enthält Bestandteile von Viren der häufigsten HIV-Subtypen A, B, C und D.

Die Region in Tanzania ist deshalb gut geeignet für die Studie mit einem solchen Impfstoff, weil dort aufgrund der Verkehrswege mit Verbindungen ins südliche Afrika vor allem die HIV-Subtypen A, C und D nebeneinander vorkommen. Zum Vergleich: In Europa herrscht der HIV-Subtyp B vor.

Zum einen besteht der Impfstoff aus einer DNA-Vakzine mit den Genen mehrerer Bestandteile der Viren. Zum anderen wird mit einer Genfähre aus einem Adenovirus Typ 5, die ebenfalls die Gene mehrerer Bestandteile der HIV-Subtypen enthält, geboostert.

Derzeit wird die Sicherheit und Verträglichkeit des Impfstoffs geprüft. Entwickelt wurde die Vakzine am Vaccine Research Center der US-Nationalen Gesundheitsinstitute.

Medienberichten zufolge beginnt die Phase III der Studie frühestens 2007. Auch in Botswana wird ein ähnlicher Impfstoff geprüft.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Hoffnungsvolle Aids-Forschung

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