Ärzte Zeitung, 28.11.2006

6,5 Millionen Aids-Tote 2030

Aids wird häufigste tödliche Infektionskrankheit werden

CAMBRIDGE/GENF (dpa). Die Immunschwäche Aids wird nach Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zum Jahr 2030 die weltweit häufigste tödliche Infektionskrankheit.

Etwa 6,5 Millionen Menschen würden dann an den Folgen der Virusinfektion sterben, so Dr. Colin Mathers und Dr. Dejan Loncar von der WHO (PLoS Medicine 3 / 11, 2006, e442).

Führende Todesursachen bleiben Herzkrankheiten wie Infarkt mit geschätzten 9,8 Millionen Toten sowie Durchblutungsstörungen des Gehirns mit erwarteten 7,8 Millionen Toten im Jahr 2030. Die Prognose basiert auf Vorhersagen der sozioökonomischen Entwicklung und den beobachtetem Einfluß auf die Gesundheit der Bevölkerung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »