Ärzte Zeitung, 08.10.2007

HI-Viren aus aller Welt liegen auf Eis

ST. INGBERT (ddp). Im Kampf gegen das HI-Virus können Forscher bald auf eine Eisdatenbank setzen.

Ein Team am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in St. Ingbert baut eine Kryobank mit -196 Grad auf, in der HI-Viren aus der ganzen Welt gelagert werden. Die Virenvielfalt unterstützt die Forschung an Impfstoffen, teilt das Institut mit.

Die Kryobank soll helfen, die Virus-Varianten zu archivieren, zu züchten und die Impfstoffentwicklung voran zu treiben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für die Aufbauphase der Kryobank Länder ausgewählt, die stark betroffen sind, darunter Brasilien, Südafrika und Thailand.

Topics
Schlagworte
AIDS / HIV (1833)
Innere Medizin (36282)
Organisationen
WHO (3321)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

15:57 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »