Ärzte Zeitung, 16.12.2011

Früher Therapie-Beginn nützt HIV-Infizierten

NEW YORK (ple). HIV-Infizierte, bei denen die antiretrovirale Therapie bereits sechs Monate nach der Serokonversion begonnen wird, profitieren möglicherweise mehr von der Behandlung als Patienten, bei denen die Therapie erst deutlich später startet.

Das schließen US-Wissenschaftler unter anderem aus New York aus den Ergebnissen der ACTG A5217-Studie, an der 130 bisher nicht behandelte HIV-1-Infizierte teilnahmen (CID 2011; online 15. Dezember).

66 Patienten wurden 36 Wochen lang antiretroviral behandelt. Dann wurde die Therapie beendet. Die 64 Patienten der Vergleichsgruppe wurden nur beobachtet.

72 Wochen nach Studienbeginn war die Wahrscheinlichkeit für eine antiretrovirale Therapie in der Gruppe der Patienten mit sofortiger Behandlung geringer als in der Vergleichsgruppe.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die HIV-Infizierten mit der frühen Therapie deutlich niedrigere HIV-RNA-Werte als die Studienteilnehmer der Vergleichsgruppe.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »