Ärzte Zeitung online, 23.10.2017

Sri Lanka

Franzose stirbt nach Tropenreise an Tollwut

NEU-ISENBURG. Der in Frankreich an Tollwut erkrankte Junge ist nach Medienberichten inzwischen gestorben. Der Zehnjährige aus Lyon hatte im August bei einer Reise in Sri Lanka am Strand mit einem jungen Hund gespielt und war dabei gekratzt und leicht gebissen worden. Eine postexpositionelle Behandlung war damals unterblieben.

Nach der Rückkehr war er Anfang Oktober an Tollwut erkrankt und in der vergangenen Woche gestorben. Das Institut Pasteur in Paris hat die Diagnose inzwischen bestätigt.

In Sri Lanka sterben im Jahr etwa 20 bis 30 Menschen an Tollwut, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. Die Krankheit werde meist von streunenden Hunden, aber auch über Katzen und Mangusten übertragen. (eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (16194)
Reisemedizin (1909)
Organisationen
CRM (802)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mobbingopfer greifen öfter zu Schmerzmitteln

Werden Jugendliche von Mitschülern schikaniert, leiden sie offenbar gehäuft unter Schmerzen und benutzen mehr Analgetika, so eine Untersuchung. mehr »

Spahn setzt bei Darmkrebsvorsorge auch aufs Digitale

Eine Erinnerung, die sich automatisch auf dem Smartphone öffnet und den Nutzer ans Impfen oder die Darmkrebsvorsorge erinnert? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann sich das gut vorstellen. mehr »

Sieben Faktoren für ein gesundes Herz schützen auch vor Demenz

Wer sich mit 50 Jahren an die Vorgaben des Scores „Life’s Simple 7“ gehalten hat, der kann die Hirnalterung bis um fünf Jahre verzögern. mehr »