Ärzte Zeitung online, 24.08.2018

Israel

Zwei Menschen sterben an West-Nile-Fieber

TEL AVIV. In Israel sind zwei Menschen am von Mücken übertragenen West-Nile-Fieber gestorben. Die Betroffenen seien 85 und 75 Jahre alt gewesen und hätten beide eine medizinische Vorgeschichte gehabt, bestätigte das Gesundheitsministerium. 68 Menschen seien zudem erkrankt, die meisten davon ältere Personen.

Nach Medienberichten sind insgesamt 14 der Betroffenen in ernstem Zustand. Wie die "Times of Israel" schrieb, liegt die Zahl der bisher gemeldeten Erkrankten damit doppelt so hoch wie im vergangenen Jahr. Es seien Mücken mit dem Virus in mehreren Küstengebieten gefunden worden.

In Griechenland sind 2018 bereits elf Menschen am West-Nile-Fieber gestorben. Mindestens 96 weitere erkrankten, die meisten auf der Halbinsel Peloponnes und in den ländlichen Regionen im Osten Athens. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Handhygiene in der Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfektionen bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »

Tipps zur COPD-Diagnostik

Viele COPD-Patienten werden als solche gar nicht erkannt, bei anderen wird die Diagnose vorschnell gefällt. Anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tags erinnern wir an die neuen deutschen Leitlinien und grundlegende Änderungen. mehr »

Medikationspläne oft nicht genutzt

Medikationspläne – zumindest frei erstellte – verbessern die Arzneimittel-Therapiesicherheit wohl nicht wie erhofft. Das legt nun eine Studie der Uni Greifswald nahe. mehr »