Ärzte Zeitung online, 13.09.2018

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

Preis für Projekt zu MRE in der Palliativmedizin

BERLIN. Der Förderpreis für Palliativmedizin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) geht in diesem Jahr an das Team um Professor Christoph Ostgathe von der Uniklinik Erlangen. Die Forscher erhielten den von der Firma Mundipharma gestifteten und mit 10.000 Euro dotierten Preis für die Entwicklung einer Strategie zum Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen, die mit multiresistenten Erregern (MRE) infiziert sind

Dabei wurden Hypothesen zum Einfluss von MRE sowie Schutz- und Isolationsmaßnahmen auf Patienten, Angehörige und Mitglieder des Versorgungsteams entwickelt. Diese flossen  ergänzt um institutionelle Einschätzungen zum Umgang mit von MRE betroffenen Patienten am Lebensende und entsprechenden Schutz- und Isolationsmaßnahmen flossen  in ein Modell ein, aus dem eine Handlungsempfehlung zur Klinikversorgung von MRSE-Patienten am Lebensende abgeleitet werden konnte. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »