Ärzte Zeitung online, 16.02.2015

Westafrika

Drei Länder wollen Ebola bis Mitte April besiegen

CONAKRY. Die drei am stärksten von Ebola betroffenen Länder Westafrikas wollen die Seuche bis Mitte April besiegen.

Die Staatschefs von Sierra Leone, Guinea und Liberia erklärten am Sonntag nach einem Sondergipfel in der guineischen Hauptstadt Conakry, sie wollten erreichen, dass es bis zum 15. April keine neuen Ebola-Infektionen in den drei Ländern gibt.

Das gab das Präsidialamt in Conakry bekannt. Sie forderten die internationale Gemeinschaft auf, ihnen die notwendige Unterstützung zu gewährleisten.

Anstieg der Neuerkrankungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) registrierte im Februar einen leichten Anstieg der Erkrankungen und Todesfälle.

Binnen weniger Tage wurden demnach in Liberia, Sierra Leone und Guinea rund 300 neue Ebola-Fälle und 150 Tote gezählt.

Aktuell gehen die Experten von insgesamt 22.828 Erkrankten aus. 9152 Menschen starben bisher an der Seuche. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »

Wenn Leitlinien in die Irre führen

Zum Vorgehen bei Patienten mit Mikro- oder Makrohämaturie gibt es verschiedene Empfehlungen – das schafft Unsicherheit. Forscher haben festgestellt, dass Krebs oft unentdeckt bleibt, wenn Ärzte nationalen Leitlinien folgen. mehr »