Ärzte Zeitung online, 24.09.2018

Kongo

Schon 100 Ebola-Tote

GOMA. Der Ebola-Ausbruch im östlichen Kongo hat bereits 100 Menschenleben gefordert. Das teilten die Gesundheitsbehörden am Sonntagabend mit.

In der Region Nord-Kivu im Grenzgebiet zu Uganda und Ruanda seien 149 Ebola-Verdachtsfälle gemeldet worden, von denen 118 bestätigt wurden, heißt es in der Erklärung des Ministeriums weiter. Nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sind im Kongo auch viele Ärzte mit Ebola infiziert.

Insgesamt seien seit Bekanntwerden der Epidemie Anfang August 11.417 Menschen geimpft worden.

Die Gesundheitsdienste seien weiter bemüht, eine weitere Ausbreitung des tödlichen Virus zu verhindern. Zuletzt hatte sich die Weltgesundheitsorganisation WHO Anfang September optimistisch gezeigt, dass der Ebola-Ausbruch im Kongo langsam zurückgeht. (dpa)

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