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Reisemedizin

Warnung vor Hepatitis E in Namibia

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DÜSSELDORF. Das CRM Centrum für Reisemedizin warnt vor Hepatitis E in Namibia. Nach den Angaben wurden dort seit Dezember 2017 ausgehend von Windhoek etwa 3000 Verdachtsfälle und 24 Todesfälle gemeldet. Die meisten Infektionen stammen aus informellen Siedlungen der Hauptstadt. Zudem sind die Regionen Khomas, Omusati, Erongo und Oshana betroffen.

Einzelne Infektionen wurden aus allen anderen Regionen des Landes gemeldet. Das Hepatitis-E-Virus wird fäkal-oral, meist über verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel weitergegeben. Die Krankheit heilt in der Regel ohne Komplikationen aus. Lediglich Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Reisende sollten Hygiene sorgfältig beachten. (eb/eis)

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