Ärzte Zeitung online, 10.09.2018

Reisemedizin

Warnung vor Hepatitis E in Namibia

DÜSSELDORF. Das CRM Centrum für Reisemedizin warnt vor Hepatitis E in Namibia. Nach den Angaben wurden dort seit Dezember 2017 ausgehend von Windhoek etwa 3000 Verdachtsfälle und 24 Todesfälle gemeldet. Die meisten Infektionen stammen aus informellen Siedlungen der Hauptstadt. Zudem sind die Regionen Khomas, Omusati, Erongo und Oshana betroffen.

Einzelne Infektionen wurden aus allen anderen Regionen des Landes gemeldet. Das Hepatitis-E-Virus wird fäkal-oral, meist über verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel weitergegeben. Die Krankheit heilt in der Regel ohne Komplikationen aus. Lediglich Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Reisende sollten Hygiene sorgfältig beachten. (eb/eis)

Topics
Schlagworte
Hepatitis A/B/C... (995)
Reisemedizin (1832)
Organisationen
CRM (767)
Krankheiten
Infektionen (4977)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freunde hinterlassen Spuren im Gehirn – Rauchen auch

Sport, Alkohol, soziale Kontakte – die Lebensführung spiegelt sich im Gehirn wieder, so eine Studie. Und: Raucherhirne laufen auf Hochtouren. Doch das ist nicht positiv gemeint... mehr »

Schwerionen überwinden Tumor-Resistenz

Eine Bestrahlung mit Schwerionen bei Glioblastom kann offenbar auch sehr resistente Krebszellen abtöten. Damit könnte die Schwerionen-Bestrahlung die bessere Alternative zu Photonen sein. mehr »

Die Delegations-Hochburgen in Deutschland

Hausbesuch von NäPA oder VERAH? Geriatrisches Basisassessment durch MFA? Die Neigung von Ärzten, Arbeit zu delegieren, variiert zwischen den Regionen stark. Wie groß die Unterschiede sind, zeigt unsere Karte des Monats. mehr »