Ärzte Zeitung, 06.06.2013

Grippewelle 2013

Stärkere Ausfälle als im Vorjahr

NÜRNBERG. Die Grippe- und Erkältungswelle hat im ersten Quartal 2013 größere Lücken in die Belegschaft vieler deutscher Betriebe gerissen als sonst üblich.

Von Januar bis Ende März haben sich im Schnitt 4,78 Prozent aller Beschäftigten krank gemeldet und damit 0,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Mittwoch in Nürnberg. (dpa/mh)

[09.06.2013, 22:16:27]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Was bin ich doch gottfroh, ...
dass jetzt wenigstens einige Monate lang die Trinkwassertemperatur auch in den Überschwemmungsgebieten der alten und neuen Bundesländer ü b e r 7°C liegen wird.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
[06.06.2013, 06:51:37]
Wilfried Soddemann 
Auch Grippewelle 2012/2013 startete und endete bei Trinkwassertemperatur von 7°C
Die Influenzasaison 2012/2013 startete wie immer bei 7°C kaltem Trinkwasser - schon Mitte Dezember, 2 Wochen früher als sonst. Wird die Trinkwassertemperatur von 7°C überschritten, endet die Influenzasaison abrupt. Das Maximum der Influenzasaison wird Ende Februar/Anfang März erreicht, bei minimalen Trinkwassertemperaturen und nach dem Tauwetter. 2013 endete die Influenzasaison erst in der 18. Woche bei Trinkwassertemperaturen von 7,3°C.
Wissenschaftlich unbestreitbar wird nicht nur das H1N1 Schweinegrippevirus auch über Erbrochenes und Stuhl ausgeschieden. Damit ist der Übertragungsweg Abwasser – Gewässer – Leitungswasser grundsätzlich möglich. Infektionen durch Trinkwasser werden nicht allein durch das Trinken des Wassers übertragen. Weitere Übertragungswege sind das Einatmen von Aerosolen und der Kontakt mit dem Trinkwasser. Eintrittspforten beim Menschen sind die Augenbindehaut, die Nasenschleimhaut, die Mundschleimhaut und die Ohrtrommelfellmembran. Influenzaviren bleiben im kalten Wasser bei 7°C 12 Tage lang ansteckend. Das kalte Wasser wird erst am Wasserhahn mit dem Wasser aus der Warmwasserversorgung vermischt, so dass ansteckende Influenzaviren die Menschen so über das Trinkwasser erreichen können. Unsere Wasserwerke können Viren nicht abfiltern. Daher muss das Trinkwasser mit der Ultrafiltration, die die sehr kleinen Viren aus dem Wasser entfernen kann, für 50 Cent je Person und Monat gefiltert werden.

Wilfried Soddemann
Bauassessor Dipl.-Ing.
Ltd. Regierungsbaudirektor a. D.
Mühlenstraße 5 b
48351 Everswinkel
Tel.: 0 25 82 - 99 13 66
Mail: soddemann-aachen@t-online.de
Homepage: http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren  zum Beitrag »

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