Ärzte Zeitung online, 23.01.2018

CDC rät zur Impfung

30 Kinder in den USA an Influenza gestorben

CHICAGO. In den USA sind bisher 30 Kinder an einer Infektion mit Influenza-Viren gestorben. Rund 85 Prozent von ihnen seien dabei nicht geimpft gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Meldungen, denen zufolge die Wirksamkeit der Grippeimpfung in Australien nur bei zehn Prozent gelegen habe, könnten die Impfbereitschaft der amerikanischen Bevölkerung beeinflusst haben, sagte Dr. Brenda Fitzgerald, Direktorin der amerikanischen Seuchenbehörde CDC, der Nachrichtenagentur. Die CDC rät dennoch allen Personen ab sechs Monaten, bei denen keine Kontraindikation besteht, dringend zur Grippeimpfung. Bei der aktuellen Grippesaison handle es sich um eine der schwersten der letzten Jahre. (bae)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »