Ärzte Zeitung, 15.05.2013

Coronavirus

RKI mahnt zu Wachsamkeit

BERLIN. Das Robert Koch-Institut (RKI) appelliert an Ärzte, bei schweren respiratorischen Erkrankungen wegen möglicher Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Mers-CoV) oder dem neuen Influenzavirus H7N9 wachsam zu sein. Die Infektionsgefahr für die Bevölkerung sei nicht erhöht.

Ärzte sollten bei schweren respiratorischen Erkrankungen eine Reiseanamnese erheben. Dies schließe auch die Frage nach möglichem Kontakt mit einem Kranken ein. Bisher wurden weltweit 34 Mers-CoV-Kranke registriert, inklusive 18 Todesfällen, so die WHO.

Die meisten davon auf der arabischen Halbinsel. Zwei Patienten (aus Qatar und Abu Dhabi) mit Atemnotsyndrom und Grundleiden waren in Deutschland behandelt worden, einer davon ist gestorben.

Ansteckungen von Mensch zu Mensch werden ebenso vermutet wie ein größeres Ausmaß der Infektionen in arabischen Ländern. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »