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ECDC

Fall von Klinik-Malaria in Deutschland

In der EU wurden zwischen 2016 und 2018 sechs Fälle von Klinik-Malaria gemeldet. Ein Fall trat in Deutschland auf.

Veröffentlicht:

STOCKHOLM. Sechs Fälle von Malaria-Übertragungen in Kliniken wurden zwischen Januar 2016 und April 2018 aus der Europäischen Union gemeldet – und zwar aus Deutschland (1), Griechenland (1), Italien (2) und Spanien (2).

Das meldet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Wie genau der Erreger übertragen wurde, sei dabei in keinem der Fälle genau geklärt, berichtet das ECDC.

Möglich sei bei der Klinik-Malaria etwa eine parenterale Infektion über kontaminiertes Blut bei Untersuchungen während des Klinikaufenthalts, über Bluttransfusion, Knochenmark- oder Organtransplantation eines infizierten Spenders, aber auch durch Moskitostiche, wenn ein Malaria-Patient von einer Mücke gestochen werde und diese den Erreger auf andere Patienten übertrage.

Klinikmitarbeiter sollten sich bewusst sein, dass die Übertragung eines Malaria-Erregers zwar selten, aber durchaus möglich sei, so das ECDC. Die Standard-Sicherheitsvorkehrungen sollten daher strikt eingehalten werden.

Bei der Übertragung von Erregern über das Blut gebe es verschiedene Risikofaktoren, darunter Devices zur Insulin-Verabreichung, Injektionsfläschchen zur mehrfachen Medikamentengabe oder wenn nach bestimmten Eingriffen die Handschuhe nicht gewechselt würden. (bae)

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