Ärzte Zeitung, 11.01.2016

RKI

Zu wenig Einjährige gegen Masern geimpft

BERLIN . In Deutschland sind laut Robert Koch-Instituts zu wenig Einjährige gegen Masern geimpft.

Nur rund 87 Prozent der 15 Monate alten Kleinkinder haben demnach eine erste Impfdosis erhalten. Das Ziel von 95 Prozent sei noch weit entfernt, heißt es im am Montag veröffentlichten Epidemiologischen Bulletin.

In den alten Bundesländern liegt die Quote bei 88 Prozent, in den neuen bei 82. Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es demnach auch bei der Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs.

Allerdings sind hier die Quoten bei den 15- und bei den 17-jährigen Mädchen in den neuen Bundesländern (rund 44 und 57 Prozent) durchweg höher als in den alten Ländern (rund 27 und 29 Prozent). (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »

Musiktherapie tut Krebskranken gut – zumindest kurzfristig

Ein Bericht für das IQWiG bescheinigt der Musiktherapie kurzfristigen Nutzen im Vergleich zur Routineversorgung bei Angst, Depression und Stress. Zur Bewertung von Langfrist-Effekten fehlen aber Daten. mehr »