Ärzte Zeitung online, 05.12.2013

Meningokokken B

US-Behörde erlaubt Impfung von Studenten

Nach mehreren Meningokokken-B-Infektionen an zwei US-Unis hat die FDA ausnahmsweise den in den USA noch nicht zugelassenen Impfstoff eingeschränkt genehmigt.

WASHINGTON. An der Princeton University in New Jersey sind seit März acht Menschen an Hirnhautentzündung mit Meningokokken B erkrankt, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Mittwoch in Atlanta mit.

An der University of California in Santa Barbara seien es vier. Experten sind beunruhigt, weil die beiden Ausbrüche gleichzeitig auftraten und ungewöhnlich lange andauern.

Ab Montag sollen Studenten der Princeton University den Impfstoff des Unternehmens Novartis bekommen. Bislang ist das Mittel nur in Europa und Australien erlaubt. Seit Anfang der Woche ist der Impfstoff in Deutschland auf dem Markt.

Die Arzneimittelbehörde FDA hatte den Impfstoff bislang nicht zugelassen und macht nun eine örtlich begrenzte Ausnahme. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist das laut CDC nur ein oder zweimal passiert. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »