Ärzte Zeitung, 03.02.2011

Intensivmediziner will Früherkennung bei Sepsis verbessern

ERFURT (dpa). Pro Jahr sterben in Deutschland 60.000 Menschen an Sepsis, hat Professor Konrad Reinhart in Erfurt betont. Unspezifische Symptome wie Fieber, Atemnot oder Hypotonie erschwerten die Diagnose.

Der Intensivmediziner leitet eine bundesweite Studie zur Früherkennung und Therapie (Infos: www.medusa.uni-jena.de). Binnen einer Stunde nach Diagnose sollten Betroffene mit Antibiotika und kreislaufunterstützenden Maßnahmen behandelt werden.

Mit jeder gewonnenen Stunde reduziere sich die Sterberate um acht Prozent.

Topics
Schlagworte
Sepsis (213)
Krankheiten
Sepsis (479)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »