Ärzte Zeitung, 01.12.2010

Krebsfälle im Umfeld von Asse werden untersucht

REMLINGEN/HANNOVER (dpa). Nach dem Anstieg von Krebsfällen rund um das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel werden jetzt alle Krebserkrankungen aus dem Landkreis untersucht. Die Patienten sollen sich mit dem Gesundheitsamt und ihrem Arzt in Verbindung setzen. "Das Ergebnis wird voraussichtlich Mitte Dezember vorliegen", so das niedersächsische Sozialministerium.

Vorige Woche wurde bekannt, dass in der Samtgemeinde Asse in Nähe des Bergwerks zwischen 2002 und 2009 gehäuft Fälle von Leukämie und Schilddrüsenkrebs aufgetreten waren (wir berichteten).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Offenbar liegt‘s am Bauchspeck

Wer genetisch bedingt schon als Kind zu Übergewicht neigt, hat auch ein erhöhtes Risiko für Typ-1-Diabetes. mehr »

Jahrhundert-Chance oder Anmaßung?

Darf der Mensch alles, was er kann? Wieder einmal stellt sich diese Frage, seit in den USA erfolgreich Embryonen-DNA verändert wurde. Zwei Redakteure der "Ärzte Zeitung" diskutieren das Für und Wider. mehr »

Ärzte in Barcelona haben schnell reagiert

Ärzte – vor allem Chirurgen – und Pflegefachkräfte in Barcelona und Tarragona standen nach den Terroranschlägen sofort parat. Zwölf Menschen kämpfen jedoch noch immer um ihr Leben. mehr »