Krebsfälle im Umfeld von Asse werden untersucht

Veröffentlicht:

REMLINGEN/HANNOVER (dpa). Nach dem Anstieg von Krebsfällen rund um das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel werden jetzt alle Krebserkrankungen aus dem Landkreis untersucht. Die Patienten sollen sich mit dem Gesundheitsamt und ihrem Arzt in Verbindung setzen. "Das Ergebnis wird voraussichtlich Mitte Dezember vorliegen", so das niedersächsische Sozialministerium.

Vorige Woche wurde bekannt, dass in der Samtgemeinde Asse in Nähe des Bergwerks zwischen 2002 und 2009 gehäuft Fälle von Leukämie und Schilddrüsenkrebs aufgetreten waren (wir berichteten).

Mehr zum Thema

Galenus-Kandidat 2024

Tepkinly® – DLBCL: klinisch bedeutsames und dauerhaftes Ansprechen

Assistierte Reproduktion

Embryotransfer erhöht womöglich Leukämierisiko der Kinder

Galenus-Kandidat 2024

Tibsovo® – zelluläre Differenzierung wird wiederhergestellt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft

Interview

Gerlach: „Es gibt keinen allgemeinen Ärztemangel und keine generelle Überalterung“

Lesetipps
Die Ursache der Appendizitis des jungen Mannes war offenbar eine Aktinomykose, ausgelöst durch Actinomyces israelii, ein gram-positives anaerobes Bakterium, das als Kommensale in der Mundhöhle und auch im Gastrointestinaltrakt vorkommt.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Untypisches Krankheitsbild

Kasuistik: Hinter dieser Appendizitis steckte ein Bakterium

Die Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie war in einer aktuellen Studie die häufigste Pilzerkrankung bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen.

© Dr_Microbe / Stock.adobe.com

Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie

Pilzsepsis gibt es auch bei Rheuma