Ärzte Zeitung, 12.02.2009

Preis für Forschung zum Endothelin bei Sklerodermie

BERLIN (eb). Für ihr herausragendes Forschungsvorhaben zur Sklerodermie-Entstehung wurden Privatdozentin Gabriela Riemekasten und ihr Forschungsteam von der Charité Universitätsmedizin Berlin mit dem "Actelion Endothelin Research Awards (AERA)" ausgezeichnet. Der vom Unternehmen Actelion Pharmaceuticals LTD ausgelobte und mit 100 000 Schweizer Franken dotierte Preis zielt darauf, die Endothelinforschung zu fördern. Dass bei bestimmten Komplikationen der Sklerodermie-Erkrankung der körpereigene Stoff Endothelin pathophysiologisch bedeutsam ist, das ist seit längerem wissenschaftlich belegt. Riemekastens Arbeitsgruppe will die grundsätzliche Bedeutung des Endothelins bei der Sklerodermie-Erkrankung erforschen. Werde ihre Annahme bestätigt, könnten künftig Endothelin-Rezeptor-Antagonisten als Basistherapeutika bei systemischer Sklerose eingesetzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »