Ärzte Zeitung, 02.06.2010

Statt PSA-Test bald neuer Biomarker?

BARCELONA (aam). Der PSA-Test ist für eine eindeutige und frühe Diagnose von Prostatakrebs nur bedingt geeignet. Ein aussichtsreicher Kandidat für einen neuen Biomarker ist das Gen PCA-3, wie Professor Jack A. Schalken aus Nijmegen in Barcelona berichtet hat. PCA-3 kommt nur in der Prostata vor und wird dort in Karzinomzellen überexprimiert. Für Harn verwendet man einen PCA-3-Score. Je höher der Wert ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Biopsie. Der Score ist im Gegensatz zum PSA vom Prostatavolumen unabhängig, scheint aber mit der Karzinomgröße zu korrelieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »