Ärzte Zeitung App, 02.09.2014

Physik und Medizin

Hand in Hand gegen Tumoren

MANNHEIM. Medizinphysiker haben eine Therapie optimiert, bei der radioaktive Moleküle Tumoren abtöten, teilt die Universitätsmedizin Mannheim mit.

Das Projekt mit dem Ziel, die individuelle Therapie bei neuroendokrinen Tumoren durch Planung zu verbessern, werde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 433.000 Euro gefördert.

Die Forscher aus Mannheim und Ulm simulieren mit mathematischen Modellen, wie sich eine Arznei im Körper verhalten wird. Als Basis dienen physiologische Daten - daher der Name physiologisch basierte pharmakokinetische (PBPK) Modelle.

So werde die passende Applikation ermittelt, etwa von synthetischen, radioaktiv markierten Peptiden, die dem Somatostatin ähneln. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »