Ärzte Zeitung, 12.04.2011

Bei postnasalem Drip lohnt sich Versuch mit PPI

WIESBADEN (otc). Patienten mit postnasalem Drip profitieren von einer Therapie mit hochdosiertem Lansoprazol.

Das hat eine randomisierte Doppelblindstudie ergeben, in der 75 Patienten mit chronischem postnasalem Drip ohne Sinusitis oder Allergien für 16 Wochen mit Lansoprazol 2 x 30 mg oder Placebo behandelt wurden (Gastroenterology 2010; 139 (6): 1887).

Unter der Therapie mit dem PPI kam es bei 60 Prozent der Patienten zu einer mehr als 50prozentigen Besserung der Symptome, und mit Placebo bei 24 Prozent.

Der postnasale Drip, bei dem übermäßig Sekret in den Rachenraum läuft, ist häufig ein Zeichen von Reflux.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen und Links!

Die meisten Cyber-Angriffe laufen über das elektronische Postfach - daher ist ein gesundes Misstrauen bei jeder E-Mail wichtig, betont Sven Weizenegger. Der Profi-Hacker gibt im Interview Tipps, worauf zu achten ist. mehr »