Ärzte Zeitung, 11.10.2012

ADHS

Fischkonsum mindert Risiko

BOSTON (ikr). Zwei auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinende Botschaften in puncto Ernährung bei Schwangeren liefert jetzt eine US-Studie mit nahezu 400 Kindern.

Bei den Kindern von Frauen, die während der Schwangerschaft hohe Quecksilberwerte im Haar aufwiesen, war das ADHS-Risiko erhöht, bei den Nachkommen von Frauen, die in der Schwangerschaft mehr als zweimal pro Woche Fisch gegessen hatten, hingegen verringert (Arch Pediatr Adolesc Med 2012, online 8. Oktober).

Die Mütter der untersuchten Kinder hatten wohl überwiegend Fisch mit geringem Quecksilbergehalt wie Lachs und Schellfisch verzehrt, schließen die Forscher um Dr. Susan Korrick vom Brigham and Women's Hospital in Boston / Massachusetts.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »