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Magnetimpulse steigern den Tastsinn

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SAN FRANCISCO (ddp.vwd). Magnetische Impulse im Gehirn können den Tastsinn an den Fingerspitzen steigern. Das haben Wissenschaftler der Universität Bochum in Experimenten mit der repetitiven Transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) gezeigt.

Dabei baut eine Magnetspule nahe des Kopfes ein pulsierendes Magnetfeld auf, wodurch bestimmte Hirnregionen gezielt stimuliert werden können. So läßt sich beispielsweise die Tastempfindlichkeit speziell des Zeigefingers erhöhen, berichten die Forscher um den Neuroinformatiker Dr. Hubert Dinse im Fachmagazin "PLoS Biology" ( 3/11, 2005, 362).

Die Wissenschaftler testeten das Verfahren an 33 Freiwilligen. Dazu stimulierten sie gezielt die Hirnregion, die für die Sensorik des rechten Zeigefinger zuständig ist und maßen gleichzeitig die Tastempfindlichkeit dieses Fingers. Als Maß dafür diente der Abstand zweier Nadeln, die gerade noch als zwei getrennte Objekte wahrgenommen werden konnten.

Eine Behandlung mit rTMS bewirkte eine deutliche Steigerung dieser Fähigkeit. Dieser Effekt klang nach der Stimulation zwar ab, war jedoch selbst zwei Stunden später noch meßbar. Wie die rTMS die Hirnfunktionen verändert, ist noch weitgehend unklar.

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